User Manual

Structure of the Editors

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In this article, you will learn

  • how Editors are structured within application $PRODUCT_NAME_WORKFLOW,
  • and how functions are grouped and arranged.

1. Introduction

Editors are used at various points within the application $PRODUCT_NAME_WORKFLOW. They are applied whenever graphical objects or variable data need to be created within the process, or when curves must be adjusted within input dialogs.

Using the Impose Editor as an example, the fundamental functionality of Editors is illustrated. This includes the available areas, their structural layout, and the basic functions that are typically used within Editors.

2. Editors Overview

Editors are standalone applications that are integrated into the user interface. They are used directly within the application, without the need to switch to a separate program.

Implementing Editors as independent applications supports the modular system architecture. This allows Editors with identical core functionality to be used across different applications or, if required, operated independently. This enables flexible usage and ensures a consistent provision of functionality across multiple areas of application. Within the application $PRODUCT_NAME_WORKFLOW, Editors are used in the following areas:

  • Print Item Editor – for analyzing print data, adjusting PageBoxes, reading and modifying barcodes, and merging individual One-Ups and Print Items.
  • Impose Editor – for the Imposition of Print Items on one or multiple print sheets.
  • VDP Editor – for placing variable elements such as images, text, graphics, color patches, barcodes, and QR codes.
  • Die Cut Editor – for the creation of One-Ups and N-Ups.

3. Example "Impose Editor"

To explain the basic user interface and handling of the available Editors, the Impose Editor is used as an example. To open the Impose Editor, proceed as follows:

  1. Select the menu item Production Job in the menu bar.
  2. Open a Production Job from the list.
  3. In the overview page, switch to the tab Impose [1].
  4. Select the desired Impose Mode. For this description, the Mode Nesting [2] is used.

Figure 1: Content of the tab Impose in a Production Job

To improve the understanding of the following descriptions, the basic terms used within the Impose Editor are first explained:

  • Impose Sheet – describes the area  that is ultimately rendered by the RIP or exported as a PDF. In some cases an Imposition may consist of multiple Impose Sheets.
  • Artboard – describes the area of an Impose Sheet where the Print Items to be used are placed. The arrangement of the Print Items within the Artboard is defined by the selected strategy.
  • Marks – marks are used to define the trimming area for Measurement Devices. Marks can be applied multiple times for each origin – Impose Sheet, Artboard, bounding area, imposed objects and per Print Item.
  • Margin – both Impositions and Artworks can include margins to define boundaries for the placement of Print Items.

3.1. Areas in Editors

The user interface of the Editors, or in this example the Impose Editor, is structured into six areas (including the File Manager, which is not available in the other Editors). These areas are displayed differently depending on their usage:

  • Menu Bar (magenta area) [3] – provides the menu commands – Impose, Save and Close, which are required for working with the Impose Editor.
  • File Manager (yellow area) [4] – allows uploading print data and searching for Articles and Print Items within the areas Article, Order and Production Job in order to add selected Print Items to the Imposition. The File Manager is only available in the Impose Editor.
  • Toolbar (red area) [5] – provides tools for editing the Imposition. The available tools differ significantly from those in other Editors.
  • Workspace | Imposition Area (green area) [6] – displays the Imposition area where the actual Imposition is created.
  • Settings Area (blue area) [7] – provides all settings and functions required for configuring an Imposition – grouped into five tabs General, Artboard, Print Items, Marks and Finishing. In this area, users select the desired Impose Mode, define an Impose Template (rule set description), and configure the Impose Sheet. In addition, information is displayed about the effective size of the Imposition Sheet, the resulting total area and the degree of utilization between printed and non-printed areas.

Figure 2: The user interface of the Impose Editor.      

3.1.1. Arbeitsbereich

Jeder Editor verfügt mindestens über einen Arbeitsbereich. In diesem werden Objekte analysiert, platziert, erstellt oder bearbeitet. Abhängig vom jeweiligen Kontext kann der Arbeitsbereich unterschiedlich benannt sein und je nach Editor variieren. Beachten Sie zudem, dass in bestimmten Situationen mehrere Arbeitsbereiche gleichzeitig zur Verfügung stehen können.

Im Falle des Montage-Editors wird der Arbeitsbereich Montagefläche genannt. Die Montagefläche besteht aus drei Teilen:

  • Der Montagebogen [8] beschreibt die Größe, welche für die Montage schlussendlich herangezogen und beim Rendern ausgegeben wird.
  • Der Bereich rund um den Montagebogen [9] ist ein zusätzlicher Ablagebereich. Alle Objekte, die sich auf diesem Bereich befinden, werden in der Ausgabe nicht berücksichtigt.
  • Lineale [10] begrenzen den Montagebogen auf der linken und oberen Seite. Sie können Lineale über das Tastenkürzel strg + r (Windows) bzw. cmd + r (macOS) ein- bzw. ausblenden.

Anzeige ändern

Sollten Sie die Markierung für den Rand nicht sehen, obwohl Sie einen Rand eingestellt haben, müssen Sie das Symbol [R] im Dialog Anzeige [11] aktivieren. In diesem Dialog können darüber hinaus weitere Darstellungen geändert werden. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Artikel Montage im Allgemeinen.

Abbildung 3: Die Montagefläche des Montage-Editors

3.1.2. Werkzeugleiste

Die Werkzeuge, die im Editor zur Verfügung stehen, sind in der Werkzeugleiste (rot | Abbildung 2) zusammengefasst. Je nach Editor kann die Werkzeugleiste mit unterschiedlich vielen Werkzeugen ausgestattet sein.

Im Montage-Editor befindet sich die Werkzeugleiste auf der linken Seite des Arbeitsbereichs. Abhängig vom gewählten Montage-Modus stehen unterschiedlich viele Werkzeuge zur Verfügung. Im Montage-Modus «Nesting« können derzeit sechs Werkzeuge ausgewählt werden:

  • Auswahl-Werkzeug [12] – wird im manuellen Modus zur Auswahl einzelner Motive auf dem Montagebogen verwendet, um diese zu verkleinern, zu vergrößern, zu verschieben oder einfach auszuwählen. Klicken Sie in einen leeren Bereich des Montagebogens, um die Auswahl von markierten Objekten aufzuheben.
  • Messen-Werkzeug [13] – kann verwendet werden, um Abstände auf der Montagefläche zu messen.
  • Hand-Werkzeug [14] – dient zum Verschieben des angezeigten Ausschnitts im Montage-Editor.
  • Ein-/Auszoomen-Werkzeug [15] – wird zum Ein- bzw. Auszoomen des angezeigten Bereichs verwendet. Ein- und Auszoomen ist auch über die Tastenkürzel möglich.
  • Auf Breite anpassen [16] – wird verwendet, um die Ansicht auf den Montagebogen in der Breite anzupassen.
  • Auf Höhe anpassen [17] – wird verwendet, um die Ansicht auf den Montagebogen in der Höhe anzupassen.

Abbildung 4: Die Werkzeugleiste im Montage-Modus »Nesting«

3.1.3. Menüleiste

Einstellungen, weitere Funktionen oder Auswahllisten innerhalb eines Editors werden in der Menüleiste angeboten. Welche Funktionen verfügbar sind, ist vom jeweiligen Kontext des Editors abhängig.

Im Montage-Editor stehen in der Menüleiste folgende Funktionen zur Verfügung:

  • Montage > Neu – erstellt eine neue Montage.
  • Montage > Öffnen – öffnet einen bestehenden Produktionsauftrag im Montage-Editor, womit die aktuelle Montage angepasst werden kann.
  • Montage > Speichern unter – speichert die aktuelle Montage in einem neuen Produktionsauftrag ab.
  • Speichern – speichert die vorgenommenen Änderungen in der Montage für den aktuellen Produktionsauftrag ab.
  • Schließen – schließt die aktuelle Montage. Sollten Änderungen nicht gespeichert sein, so werden Sie aufgefordert, entweder die Änderungen rückgängig zu machen oder für die aktuelle Montage im Produktionsauftrag zu speichern.
  • Anzeige – enthält Optionen zur Darstellung verschiedener Rahmen (z. B. ImageBox, ImageBox + Anschnitt, Ränder) sowie zur Verbesserung der Anzeigequalität.
  • Zoomfaktor – ermöglicht die Auswahl der Vergrößerung oder Verkleinerung der Ansicht.
  • Informationen – zeigt bestehende Fehler und Warnungen in einem Dialog an. Ergänzende Informationen umfassen unter anderem die Anzahl der zu druckenden Exemplare sowie die Anzahl der auf dem Bogen platzierten Motive. Für die Montage benötigten Dateien: montiertes Ausgabe PDF, die Impose-XML-Beschreibung sowie eine Vorschaudatei der Montage.

3.1.4. Einstellungsbereich

Sofern in einem Editor Einstellungen vorgenommen werden können, stehen diese in Reitern auf der rechten Seite zur Verfügung. Die Inhalte werden dabei in der Regel in Form von Einstellungsbereichen zusammengefasst.

Im Montage-Editor stehen auf der rechten Seite fünf Reiter zur Verfügung:

  • Reiter »Allgemein« [18] – in diesem Reiter werden die zentralen Parameter für die Montage definiert, darunter Vorlagen für Platte, Montagebogen, Montage-Modus und Montage sowie die Größe des Montagebogens. Diese Einstellungen bilden die Grundlage für die Berechnung der Montage.
  • Reiter »Zeichenfläche« [19] – in diesem Reiter stehen die Layout- und Platzierungsparameter für die Zeichenfläche zur Verfügung, die thematisch in einzelne Einstellungsbereiche gegliedert sind.
  • Reiter »Motive« [20] – in diesem Reiter werden alle Motive angezeigt, die sich aktuell im Produktionsauftrag befinden. Die Motive können dort hinsichtlich Drehung, Skalierung und Anzahl der Kopien verwaltet werden. Abhängig vom gewählten Montage-Modus lassen sich Motive auswählen, in ihrer Reihenfolge ändern, bearbeiten, drehen, ersetzen, hinzufügen oder aus der Montage entfernen.
  • Reiter »Marken« [21] – in diesem Reiter stehen montageübergreifend einsetzbare Hilfsobjekte zur Verfügung, die in unterschiedlichen Montagesituationen benötigt werden. Dazu zählen unter anderem Druckmarken, Beschriftungen, Linien, Ösen sowie die Bogen-ID. Mit diesen können Informationen ergänzt, Schneidekanten definiert und gedruckte Bögen eindeutig gekennzeichnet werden.
  • Reiter »Endfertigung« [22] – in diesem Reiter stehen Funktionen für nachgelagerte Fertigungsprozesse zur Verfügung, insbesondere zum automatischen Erstellen von Schneidelinien und deren Übergabe an ein ausgewähltes Schneidegerät. Dabei können sowohl die Parameter der Schneidelinie als auch gerätespezifische Einstellungen wie Material, Registermarken und Barcodes definiert und angepasst werden.

Abbildung 5: Alle verfügbaren Reiter im Montage-Editor mit ausgewähltem Reiter Zeichenfläche

3.1.5. Anzeigebereich

Im Anzeigebereich werden – abhängig vom gewählten Editor bzw. Arbeitsbereich – die wichtigsten Informationen angezeigt bzw. als Optionen zur Anzeige verfügbar gemacht, um eine schnelle Reaktion bei unerwünschten Resultaten zu ermöglichen.

Im Montage-Editor steht der Anzeigebereich [11] (Abbildung 3) in der Anzeige des Editors zur Verfügung. Es werden folgende Informationen angezeigt:

  • Anzeigequalität – beim Arbeiten mit dem Montage-Editor ist es oft hilfreich, wenn Bereiche der Montage bzw. des Motivs angezeigt werden. Soll ein bestimmter Bereich angezeigt werden, muss der jeweilige Buchstabe gewählt werden.
    Folgende Bereiche können angezeigt werden:
    • IB – zeigt die ImageBox (Sichtformat) in Grün für jedes einzelne Motiv an.
    • IB + A – zeigt die ImageBox + Anschnitt (Produktionsformat) in Blau für jedes einzelne Motiv an.
    • R – zeigt alle Ränder in Cyan sowohl für den Montagebogen als auch für die Zeichenfläche an.
    • Z – zeigt die Zeichenfläche, die sich auf der Montagefläche befindet, in Rot an.
    • M – zeigt die Fläche des Montagebogens in Grau an.
    • V – zeigt die Motive inklusive Vorschaubild an. Ist diese Option deaktiviert, werden lediglich die Platzhalter mit der Motivsequenz des Reiters Motive angezeigt.
  • Sammlungen von Tiles – zeigt die Übersicht der Tiles für den Tiling-Modus an, wobei separate Artikel pro Tile erzeugt wurden.
  • Seitenrahmen der Montage – zeigt die in der PDF-Datei erzeugten Seitenrahmen für das Montage-PDF an. Diese Informationen sind wichtig, wenn das Montage-PDF als Eingabedatei für eine weitere Montage nachfolgend verwendet werden muss. Sie können dabei folgende Seitenrahmen – diese werden gestrichelt gezeichnet – angezeigt lassen.
    • TB – Endformatrahmen (TrimBox) – Grün
    • AR – Anschnittrahmen (BleedBox) – Blau
    • MR – Medienrahmen (MediaBox) – Schwarz

Artikel Update: $PRODUCT_NAME_WORKFLOW 2.0.0 – 04/2026